Travel Bucket List 2019

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The love for travel is something all of us should know more or less. This moment when we are taken by the wish of going somewhere else, somewhere new where we’ve never been before in our lives. But why do so many of us have this wish of traveling far away? Can’t we be happy with what we find around us? Can’t we simply enjoy what’s right in front of our own door? Just like in the old days, when most people weren’t able to travel anywhere for fun, anyway. Nobody missed going on a holiday back then… did they?

Man loves to travel

In every human being, there is an explorer. Without this urge to discover more of this world and by that, open up new areas with new resources, we probably wouldn’t have made it anywhere. We went from Africa to Siberia, from Alaska to Peru and mankind even managed to reach places as far away as New Zealand…

And because today, we can afford being an explorer of our own and because you can find cheap travels anywhere, even in the supermarkets, we do travel around the world all the time. On a low budget, even. Within just a few hours, we can fly to the borders of Europe, Asia and Africa. Within half a day, we can reach America and South-East-Asia. Give it another couple of hours more and we are in Australia, New Zealand or Hawaii. A hundred years ago, even 50 years ago, traveling this far was a privilege for the few rich people that could afford expensive long distance travels. Until the first charter flight in 1919, exactly 100 years ago, there was only sea travel available to go really far. And it took between 7 and 14 days to get from London to New York. Nowadays, it only takes a good 9-hour-flight to reach NYC (and from the 1960s to the 2000s, it only took 3.5 hours thanks to the brilliantly unprofitable Concorde).

The disadvantages of mass tourism

If you are looking to follow a more sustainable lifestyle, you can’t miss out questioning your travel behaviour, either. Airplanes produce greenhouse gases, noise and air pollutants. Especially, those emissions from nitrogen oxides and the production of contrails play an important role in the impact of air travel on the climate development. Emissions of nitrogen oxides and steam in cruise height cause ozone and contrails. Both stop heat from leaving the Earth’s atmosphere and thus play a part in climate warming. CO2-emissions from air travel as part of the overall worldwide CO2-output are 2,69 percent. This might not sound much at first, but it mustn’t be neglected, either.

Max and I still do travel quite a lot because of our job and unfortunately, we can’t stop flying altogether just yet. But to compensate this air travel, we only travel by train inside our country and also traveling to our nearby countries like The Netherlands, Belgium and France is much easier and more sustainable by train. We only drive very little by car and mostly buy sustainably produced bio-food. I eat no meat at all and try to eat as little animal products as possible and we try to buy less and less packaging that is non-recyclable.

Also, in far away countries, we always try to act accordingly to the country. Often, popular travel destinations and their population suffer from mass tourism. Waste-problems and water scarcity are only two negative examples. Thus, when you are in a foreign country, you should always ask yourself if you are acting accordingly to the country and its people.

As you can see, the topic of travel has always to be looked upon from two sides. Of course, it is great to be able to travel very far on a low budget. It makes you more open to the countries and people of this world, you get to know new cultures and nature. But traveling, especially by aeroplane, helps change our climate to the worse and in many countries, the population suffers from mass tourism. So, with traveling it is as it always is: think before you book a trip and question your own acts once or twice before you decide on something.

We will still visit some beautiful places this year and write about it on the blog. Remote destinations are not so much on our list, though. We rather would like to discover more of our beautiful Europe this year. So here it comes, our…

Travel Bucket List 2019:

– Scotland
– Nice
– Switzerland
– Marrakech
– Mallorca
– Croatia
– South of France

How do you handle the topic of travel? How sustainable do you try to act? I am very much looking forward to your comments on this difficult topic.

Outfit:

Selected dress* | Vagabond boots* | Rouje bag | Adam Selman x Le Specs sunglasses



*samples

Photography: Max Bechmann

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Reiselust kennen sicher die meisten von uns sehr gut. Da ist dann dieser Moment, wenn einen das Fernweh ohne Vorwarnung packt und man am liebsten sofort die Koffer packen und abreisen möchte. Ganz egal, wohin. Doch warum ist es eigentlich der Wunsch von so vielen von uns, ferne Länder und fremde Kulturen zu entdecken? Warum reicht uns unsere nähere Umgebung nicht aus? Warum sind wir nicht zufrieden mit dem, was sich vor unserer Haustür findet? So wie früher, als es den meisten Menschen ohnehin überhaupt nicht möglich war, einfach so und aus Spaß weit zu verreisen. Damals hat das doch auch keiner vermisst. Oder doch?

Der Mensch liebt es zu reisen

In jedem Menschen steckt irgendwie ein Entdecker. Ohne diesen Trieb, mehr von der Welt zu sehen und dabei neues Terrain mit neuen Ressourcen aufzutun, hätten wir es wohl kaum geschafft, uns in den letzten Jahrtausenden über den gesamten Erdball auszubreiten, von der afrikanischen Savanne bis nach Sibirien, von Alaska bis nach Peru und sogar bis ins weit entfernte Neuseeland haben unsere Vorfahren es auf ihren Wanderungen geschafft…

Und weil wir uns unser Entdeckertum heute leisten können und das Angebot einfach da ist, deshalb verreisen wir heute viel und weit und entdecken dabei auch mit kleinem Budget die ganze Welt. Innerhalb weniger Stunden können wir bis an die Grenzen Europas, Asiens und Afrikas fliegen, innerhalb eines halben Tages erreichen wir Amerika oder Fernasien. Noch ein paar Stündchen mehr, und wir können sogar Australien, Neuseeland oder Hawaii erkunden. Vor 100 Jahren, ach, vor 50 Jahren, war das noch ein Privileg der wenigen Reichen, die sich solch ausgedehnte, weite und teure Reisen überhaupt leisten konnten. Bis zum ersten Linienflug im Jahre 1919, also vor exakt 100 Jahren, gab es für reiselustige Menschen nur die Seefahrt und da hat eine Überfahrt von London nach New York zwischen 7 und 14 Tagen gedauert. Unvorstellbar, dass man heute von London aus in 9 Stunden New York mit dem Flieger erreicht (und in den 60er – 00er Jahren sogar in nur 3,5 Stunden mit der wunderbar unrentablen Concorde).

Die Schattenseiten des Massentourismus

Wer sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, der kommt allerdings nicht drum herum, auch sein Reiseverhalten zu überdenken und anzupassen. Flugzeuge erzeugen Treibhausgase, Lärm und Luftschadstoffe. Besonders die Emission von Stickoxiden und die Erzeugung von Kondensstreifen spielen bei der Bewertung der Klimawirkung des Luftverkehrs eine wichtige Rolle. Emissionen von Stickoxiden und Wasserdampf in ca. 10.000 Metern Höhe verursachen Ozon und Kondensstreifen. Beide bremsen die Wärmeabstrahlung von der Erde und tragen damit zur Klimaerwärmung bei. Der Anteil der CO2-Emissionen der Luftfahrt am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt 2,69 Prozent. Das klingt erstmal nicht so viel, ist aber dennoch nicht außer Acht zu lassen.

Max und ich reisen beruflich leider noch relativ viel und da können wir leider nicht komplett auf Flugreisen verzichten. Um diese Flugreisen ein wenig auszugleichen, reisen wir im Inland nur mit dem Zug und auch die angrenzenden Länder wie Holland, Belgien oder Frankreich kann man gut und günstig auf der Schiene erreichen. Wir fahren sehr wenig Auto und setzen vermehrt auf Bio-Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft. Ich verzichte auf Fleisch und zu großen Teilen komplett auf tierische Produkte und wir beide versuchen, unseren nicht recyclebaren Abfall so gut es geht zu reduzieren und dabei immer besser zu werden.

Auch im Ausland achten wir darauf, uns angemessen zu verhalten. Oft leiden beliebte Urlaubsländer und deren Einwohner nämlich stark unter dem Massentourismus. Müll und Wasserknappheit sind nur zwei Negativbeispiele. Deshalb sollte man sich auch im Urlaubsort immer fragen, ob das eigene Handeln gerade nachhaltig für die vor Ort ansässigen Menschen ist oder ob es ihnen schaden könnte.

Wie ihr seht, gilt es das Thema Reisen immer von zwei Seiten zu betrachten. Natürlich ist es toll, sich heutzutage auch eine Fernreise leisten zu können, wenn man kein Großverdiener ist. Durch das Reisen wird man weltoffener, man lernt neue Kulturen und Länder kennen. Doch das Reisen, vor allem mit dem Flugzeug, trägt leider auch zum Erderwärmung bei und in vielen Ländern leiden die Einheimischen unter dem Massentourismus. Wie überall heißt es deshalb auch beim Thema Reisen: einmal mehr nachdenken, bevor man sich für eine Reise entscheidet und öfter mal das eigene Handeln hinterfragen.

Wir werden dieses Jahr wieder einige tolle Destinationen besuchen und euch davon berichten. Fernreisen wollen wir allerdings auf ein Minimum reduzieren und noch viel mehr von unserem wunderschönen Europa erkunden. Hier ist unsere…

Travel Bucket List 2019:

– Schottland
– Nizza
– Schweiz
– Marrakech
– Mallorca
– Kroatien
– Südfrankreich

Wie handhabt ihr das Thema Reisen? Wie nachhaltig versucht ihr zu handeln? Ich freue mich sehr auf eure Kommentare zu diesem schwierigen Thema.

Outfit:

Selected Kleid* | Vagabond Stiefel* | Rouje Tasche | Adam Selman x Le Specs Sonnenbrille



*Samples

Fotografie: Max Bechmann

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2 Comments

2 Comments on Travel Bucket List 2019

  1. Monika
    02/10/2019 at 2:01 pm (2 Jahren ago)

    Ein toller und ausführlicher Artikel! Sehr spannend zu lesen.

    LG,
    Monika

  2. Lara
    02/11/2019 at 12:19 pm (2 Jahren ago)

    Dein Outfit ist so wunderschön
    und die Fotos ein Traum!

    Der Artikel war auch sehr spannend.

    Grüße von Lara