Wie man wird, wer man wirklich sein will

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Die Person zu werden, die man wirklich sein will, das ist ein ganz ganz langer Weg. Bei mir hat es fast 28 Jahre lang gedauert, bis ich endlich d’accord mit mir selbst war. Aber als ich mir endlich gesagt habe: “Nö, so will ich nicht mehr sein!”, da hat es klick gemacht und seitdem geht es mir so so so viel besser! Deshalb habe ich euch einmal ein paar Anhaltspunkte notiert, die mir auf der Suche nach meinem Ich eine große Hilfe waren. Vielleicht bringt euch der ein oder andere Punkt ja auch selbst etwas bei der Selbstfindung. Schönen Sonntag euch allen!

1. Hör auf dein Herz und auf deinen Bauch!

Denn den Kopf kann man ziemlich oft getrost zu Hause lassen. Glaubt ihr nicht? Gehört ihr auch zu diesen rationalen Menschen, die immer Harmonie schaffen wollen, weil es das Richtige zu sein scheint und alle anderen glücklich macht? Auch, wenn es sich eigentlich nicht richtig anfühlt und man sich verbiegen muss? Gehört ihr zu den Menschen, die logisch handeln, auch wenn einem der Bauch etwas impulsives rät? Versucht mal, mehr auf Bauch und Herz zu hören. Bei mir fühlt sich das ganz oft verdammt gut an und ist sehr befreiend.

2. Reflektiere dich selbst!

Ich mochte mich früher nicht sehr gerne. Vor allem mein Verhalten gegenüber anderen Menschen war mir selbst ein Graus, doch als ich das bemerkte, war ich schon einen Schritt in Richtung Besserung gegangen. Denn wer sich selbst reflektiert, der merkt schnell, was einem am eigenen Verhalten so gar nicht gefällt. Ich versuche jedenfalls, so oft wie möglich auf micht selbst zu schauen – von Außen. Und dann denke ich: “Huch, so wolltest du den anderen aber jetzt nicht behandeln.” Und dann entschuldige ich mich, und das fühlt sich toll an!

3. Sei nett zu anderen Menschen!

Bei meinem Schatz habe ich etwas ganz tolles beobachtet: er grüßt Menschen. Ständig. Fremde Leute. Einfach so. Und er lächelt dabei. Das war für mich am Anfang etwas verwirrend, ich kam aber schnell dahinter, dass etwas Aufmerksamkeit, auch gegenüber Unbekannten, etwas ganz großes auslösen kann. Erstmal natürlich Verwirrung beim Gegenüber, denn das ist einfach (leiter heutzutage) ziemlich ungewöhnlich. Aber dann kommt die Freude. Eine ganz wunderschöne Freude, die unverhofft und ziemlich stark kommt. So ein Miteinander würde ich mir für unsere gesamte Gesellschaft wünschen. Ich versuche mich jedenfalls jetzt auch öfter daran, aufmerksamer meinen Mitmenschen gegenüber durchs Leben zu gehen.

4. Löse dich von den Menschen, die dir nichts bringen!

Klingt banal, ist aber ganz ganz wichtig. Auch ich habe mich oft mit Menschen umgeben, die mir nicht gut taten. Die mich seelisch verkümmern ließen, die mich nicht so akzeptieren wollten, wie ich war. Ich habe mich auch viel mit Menschen umgeben, denen ich unheimlich viel gegeben habe, von denen ich aber so gut wie gar nichts zurückbekommen habe. Da fühlt man sich schnell leer und ausgebrannt und noch dazu ungeliebt und falsch auf dieser Welt. Man sucht die Fehler bei sich selbst, doch eigentlich, im Herzen, da wissen wir: der Fehler liegt in der Wahl unserer Liebsten und Freunde. Da hilft nur noch loslassen. Tut manchmal echt gut!

4. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun!

Ich habe wenig Freunde, bin kein sonderlich sozialer Mensch. Jedenfalls im Privaten nicht, da, wo es mir nahe geht. Doch mittlerweile weiß ich, dass die wenigen Menschen, die ich wirklich nah an mich und mein Leben heranlasse, Menschen sind, die mir einfach gut tun. Die mich ohne Forderungen lieben, genau so wie ich bin. Die mich unterstützen und mit denen ich über jeden Müll reden kann. Sie sind immer da und das tut so gut. Genau so tut das Gewissen gut, dass ich bei diesen Menschen nicht mehr gebe, als ich zurück bekomme. Ich gebe soo viel und genau so bekomme ich soo viel zurück. Wir stärken uns gegenseitig und sind uns alle ebenbürtig. Diese kleine Gruppe von Menschen möchte ich wirklich nie mehr missen in diesem Leben.

6. Lache über deine Fehler und akzeptiere dein Ich!

Denn am Ende des Tages muss man es mit sich selbst bis zum Ende des Lebens aushalten und da ist es von Vorteil, wenn man Freundschaft mit seinem Ich geschlossen hat. Das geht wohl am besten, wenn man auf die vorherigen 5 Punkte ein wenig achtet. Und wenn man nicht alles so todernst nimmt. Verkrampfen wir uns doch einfach nicht, sondern nehmen das Leben locker und mit allen Hürden, die uns noch auf unserem Weg begegnen werden. Am Ende haben wir doch auch alle Hürden bis hierhin gemeistert – und soo schlimm waren die im Nachhinein doch auch nicht. Jedenfalls die meisten. Und eins noch: Lachen und Liebe ist die beste Medizin. Ich wette, sogar gegen die schlimmen Krankheiten. Who knows?!

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Sorry English folks, no translation today because it’s a busy day and this text is just too long. At some point, I might translate this post for you and repost it. You will be notified! Have a lovely sunday!

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1 Comment

1 Comment on Wie man wird, wer man wirklich sein will

  1. Luise
    Sunday May 24th, 2015 at 10:25 AM (3 years ago)

    Ein wunderbarer Blogpost zum Sonntag, indem soviel Wahres steckt <3

    Liebste Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com