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Happy New Year to all of you! Today, I’ve brought along a very suitable topic for this time of the year as well: New Year’s resolutions.

I’m never thinking much about resolutions to be honest, they simply come to me. Sometimes, they do come at the beginning of a new year, but sometimes, they also come right in the middle – like last July, when I decided it was time for me to stop eating animals altogether after I had taken a 3-year break from vegetarism. Since July, I’m also trying to eat vegan as much as possible and it feels so so good. Going back to eating almost no animal products anymore was my best decision in 2018 for sure and I hadn’t planned it at the beginning of last year.

Resolution for the new year? Fashion Detox!

Another step into a more conscious lifestyle is of course re-thinking my consumer behaviour. And even though I’m already doing that, I want it to become even more intense. Mainly, I want to re-think my consumption of fashion and accessories this year – buy less new things and buy only what I really need.

Furthermore, I want to save up that money for bigger dreams: a house in the South of France (perhaps in 10 years time?), fields around it, one or two horses, some cats and dogs and a calm life with my man Max and our green 1978 Citroen CX automobile which we intent to restaurant in the following years. I know these are big (and also quite expensive) dreams, but I’ll work hard to achieve them.

My 10 reminders for a fashion detox in 2019.

But back to the topic of consuming less fashion and accessories. Here are ten questions I’ll keep asking myself this year once I’ll feel like I really need to shop new clothes and accessories.

1) Do I really need that item?

2) Will I not be able to keep on living without the item?

3) Will this item make me happier?

4) Will this item make me more popular?

5) Will this item make me more desirable?

6) Will this item make me more beautiful?

7) Will I freeze to death without this item?

8) Is the price of this item acceptable?

9) Would I give this item to my children and grandchildren?

10) Will I still desire this item in one year time?

I believe that in 99,9% of the cases, I will answer all these questions with NO and that will definitely stop me from buying it. And that’s a good thing.

And then, suddenly, you are reminded of all the things that you once desired and now own. Get them out again, fall in love with them all over again and understand that once, you felt about these items like you now do with something new. Makes you change your perspective, right?

PS.: but of course, you’ll still see new things on this blog from time to time as this is part of our job. But believe me, these items will be wisely chosen as well and won’t be the biggest crap. But of course, that was never the case on this blog.



Photography: Max Bechmann & Ricarda Schernus

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Happy New Year ihr Lieben! Heute habe ich direkt ein absolutes Neujahrsthema für euch mitgebracht: gute Vorsätze. Habt ihr euch welche zurechtgelegt?

Ich denke nie lange über gute Vorsätze fürs neue Jahr nach, sie kommen mir meist einfach so. Manchmal wirklich im Januar, manchmal aber auch erst im Juli, so wie vergangenes Jahr, als ich mich nach eine 3-jährigen Pause endlich wieder dazu entschlossen habe, komplett vegetarisch zu leben und so gut wie möglich auch vegan. Es reichte zu diesem Zeitpunkt einfach und so habe ich einen klaren Schlussstrich unter das Fleischessen gezogen – meine beste Entscheidung 2018!

Vorsätze für 2019? Fashion Detox!

Ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltigeres Leben ist das Überdenken meines Konsumverhaltens. Und das möchte ich in diesem Jahr nun noch intensiver angehen. Vor allem möchte ich mich um das Thema Mode und Accessoires kümmern. Ich möchte weniger bis gar keine neuen Sachen kaufen und die Teile, die ich dann doch kaufe, müssen sehr gut überlegt sein. Schließlich hängt an unserem Modekonsum ein riesengroßer Rattenschwanz an schlimmen Dingen, angefangen bei der schlecht bezahlten Arbeit der FärberInnen und NäherInnen in Pakistan, Bangladesh etc., bei der Schadstoff- und Umweltbelastung der von weit her eingeschifften It-Pieces, bis hin zum Verpackungswahnsinn beim Onlinekauf. Von all dem möchte ich mit einem überdachteren Konsumverhalten Abstand nehmen und stattdessen mehr auf das zurückgreifen, was ohnehin schon in meinem Kleiderschrank hängt.

Außerdem möchte ich mein Geld lieber sparen. Für ein Haus in Südfrankreich (vielleicht in 10 Jahren?) mit einigen Hektar Land drum herum, für ein oder zwei eigene Pferde, für Katzen und einen Hofhund und ein ruhiges Leben zusammen mit meinem liebsten Mann Max und unserem grünen 1978er Citroen CX, den wir gerne in den nächsten Jahren richtig schön restaurieren möchten. Ich weiß, das sind große (und auch relativ teure) Wünsche, aber ich werde hart dafür arbeiten, diese real werden zu lassen.

Meine 10 Reminder für meinen Fashion Detox.

Doch zurück zum Thema Mode und Accessoires: Wie ich mir selbst dabei helfe, abzuwägen, ob ich ein bestimmtes Teil wirklich „brauche“?? Mit diesen Fragen:

1) Brauche ich das Teil wirklich unbedingt?

2) Kann ich ohne das Teil nicht weiter leben?

3) Wird mich das Teil wirklich glücklicher machen?

4) Wird mich das Teil beliebter machen?

5) Wird mich das Teil begehrenswerter machen?

6) Wird mich das Teil schöner machen?

7) Werde ich ohne das Teil erfrieren?

8) Ist der Preis des Teils wirklich gerechtfertigt?

9) Werde ich das Teil noch meinen potentiellen Enkeln vererben?

10) Werde ich in einem Jahr noch von diesem Teil schwärmen?

In 99,9% der Fälle, das schätze ich jetzt einfach mal, werde ich alle 10 Fragen mit NEIN beantworten können und damit ist ein Kauf für mich selbst sofort ausgeschlossen. Irgendwie gar nicht so schwer, oder?

Und dann erinnert man sich an die Dinge, die man besitzt, die vor einigen Jahren selbst große Objekte der Begierde waren und jetzt ganz normal geworden sind. So entdeckt man oft alte Teile neu und verliebt sich ein zweites Mal in sie. Ist fast wie Shopping, nur nachhaltiger, schöner und persönlicher. Findet ihr nicht?

Wie leicht wir doch zu beeinflussen sind

Bestes Beispiel? Ich sah letztens bei einer meiner liebsten Influencerkolleginnen, deren Style ich sehr liebe, mal wieder ihre Chanel WOC (Wallet on Chain), googelte daraufhin „nur aus Neugier“ den Preis der Tasche und sah, dass sie in der Boutique 2000,00 Euro kostet. „Gar nicht mal soooo teuer“, dachte ich mir und überlegte schon, bei Chanel anzurufen und mir eine reservieren zu lassen. Doch dann wurde ich durch etwas abgelenkt, es gingen ein paar Stunden ins Land und anschließend, als ich den Tab mit der Tasche wieder öffnete, wurde mir bewusst, was für ein Quatsch das eigentlich war.

Wozu brauche ich eine mini kleine Chanel WOC? Ich besitze eine große Chanel Double Flap 2.55 Tasche seit ich sie mir im Jahr 2012 mühsam zusammengespart habe. Damals war diese Tasche mein größter Wunsch, nun ist sie Alltag geworden und ich vergesse manchmal tatsächlich den Wert dieser Tasche und wie ich damals geheult habe, als ich sie endlich in den Händen hielt. Als ich mir das alles wieder bewusst gemacht hatte, wollte ich natürlich keine Chanel WOC mehr haben. NO WAY! Aber genau dieses Bewusstsein wieder zu erlangen, das braucht einiges an Training… jedenfalls bei mir. Und daran werde ich im Jahr 2019 arbeiten.

PS.: natürlich werdet ihr trotzdem neue Dinge hier auf dem Blog sehen, das ist schließlich auch Teil unseres Jobs. Aber glaubt mir, dass diese Teile, die ich euch im Rahmen von Kooperationen hier zeigen werde, mit größter Sorgfalt ausgewählt sein werden und nicht „der letzte Ramsch“ sein werden. Aber das war hier ja ohnehin noch nie der Fall…



Fotografie: Max Bechmann & Ricarda Schernus

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