Fàilte gu Alba! So sagt der Schotte auf Gälisch, wenn er unsereins in seinem Land willkommen heißt. Schon lange wollte ich mit Max die sagenumwobene Heimat von Nessie besuchen, doch dass es dann ausgerechnet Januar werden würde! Also, ich weiß nicht, wer sich das ausgedacht hat… ach doch, ich war es selbst! Glücklicherweise war es in den tieferen Lagen und an den Küsten sogar um einiges wärmer als in Deutschland, doch auch wir hatten während unseres einwöchigen Roadtrips das eine oder andere mal mit dem Wetter zu kämpfen.

Nicht nur, dass in Schottland, wie natürlich überall im Vereinigten Königreich, Linksverkehr herrscht und das Umgewöhnen selbstverständlich ein paar Stunden bis Tage dauert, nein, von Nebel, überfrierender Nässe und Platzregen über riesengroßen Pfützen mit Aquaplaning bis hin zu Schneegestöber und komplett gesperrten Straßen wegen Glätte und Schnee, erlebten wir so ziemlich alles an Wetter, was man sich vorstellen kann. Aber zum Glück auch Sonne. Und wenn die rauskam, dann war es plötzlich fast frühlingshaft warm, das Land schien zu glitzern vor Frische und Schönheit. Aber auch im Nebel und bei Nieselregen ist Schottland malerisch und unglaublich beeindruckend. Ich weiß gar nicht, was mir besser gefallen hat…



Schottlands atemberaubende Natur

Auf unserem Roadtrip konnten wir schneebedeckten Berge in all ihrer Pracht sehen, aber auch wilde Bäche, die sich über Steine wanden, bis sie zu großen Wasserfällen wurden, Greifvögel, die ihre Kreise zogen und Klippen, die endlose Strände einrahmten. Schottland, da besteht kein Zweifel, ist eines der malerischsten Länder, die wir je besucht haben. Alles an diesem Land ist einfach nur schön, und das mussten wir auch immer wieder laut äußern.

Unsere liebste Region in Schottland? Ganz klar Glen Coe! Dort wurde der James-Bond-Film Skyfall gedreht und das ist auch kein Wunder. So wie es in Glen Coe aussieht, so stellt man sich Schottland vor. Berge, die sanft in steppenartige Wiesen übergehen, wilde Bäche, Wasserfälle und ein Farbraum von Sand über Beige bishin zu Braun. Traumhaft, das muss man gesehen haben!



Raus aus der Natur, rein in die Städte

Neben der Natur, die uns wirklich sehr beeindruckt hat und in der wir auch die meiste Zeit verbrachten, waren die Städte, darunter Oban, Fort William, Inverness und Aberdeen, auch wirklich sehr übersichtlich und unsere Hotels super schön! Alle Schotten, die wir trafen, waren nett, hilfsbereit und offen, was uns positiv überrascht hat. Die schönste Stadt in Schottland ist aber ohne Frage Edinburgh – alt, voller Charakter und Geschichte und doch modern und jung. Wir hätten gern mehr Zeit dort verbracht, aber wir kommen sicher nochmal wieder!

Kennt ihr Schottland? Wer von euch war bereits dort und hat sich auch in dieses Land verliebt? Wir freuen uns sehr auf eure Kommentare!

PS.: Schottland ist natürlich das einzige Land, in dem man so exzessiv karierte Klamotten tragen darf – ist logisch, oder?!



Fotografie: Max Bechmann & Ricarda Schernus

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