Manchmal ist es so einfach, dem eigenen Zuhause einen neuen kleinen, aber feinen Touch zu verleihen. Was zum Beispiel, wenn die Duftkerze aus dem Glas ausgebrannt ist, das Wachs also so gut wie komplett verbraucht ist, das Glas aber viel zu schön ist, um es wegzuwerfen? Dann kommt sogenanntes “Upcycling” ins Spiel, bei dem man quasi aus Altem etwas Schönes mit einem neuen Nutzen kreiert.

Gutes bleibt von Bestand

Vor allem bei relativ teuren, hochwertigen Kerzen wie etwa denen von diptyque*, wäre es meiner Meinung nach eine Schande, die Gläser in den Glascontainer zu geben. Die Labels sind wasserfest, versprühen französisches Flair und geben der eigenen Wohnung einen schönen, minimalistsichen Touch. Aus diesem Grund hebe ich all meine diptyque-Kerzengläser auf und gebe ihnen eine neue Aufgabe… wie das aussehen kann, das verrate ich euch im heutigen Beitrag…

Die Magie von diptyque Paris

Die französische Marke diptyque, die in diesem Jahr übrigens 60-jähriges Jubiläum feiert, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seinen Düften seit jeher Geschichten zu erzählen und diese Geschichten sich in unseren eigenen vier Wänden entfalten zu lassen. Aus diesem Grund haben die Kerzen und Eau de Toilettes für uns eine ganz besonders magische Anziehungskraft, und nicht nur wegen der verführerischen Duftrichtungen wie etwa “Feu de bois – Kaminfeuer”, “Baies – Beeren” oder “Figuier – Feigen”, sondern auch, weil die Marke nach wie vor ein Familienunternehmen ist und sich nicht an einen großen Konzern verkauft hat.

Das Geheimnis der Einzigartigkeit von diptyque ist übrigens die besondere Chemie zwischen den drei Gründer-Persönlichkeiten Christiane Montadre-Gautrot, Yves Coueslant und Desmond Knox-Leet. Ihre Begegnung löste eine Kettenreaktion aus, deren kreative Welle sich bis heute fortsetzt. Im Jahr 1961 eröffneten sie schließlich ihr außergewöhnliches Geschäft auf dem Boulevard Saint Germain 34 mit dem Plan, ihrer Intuition zu folgen und nur das zu tun, was ihnen gefällt.

1963 hatten die Gründer die Idee, Kerzen in den Farben ihrer Stoffe herzustellen. Ihr Wachsmacher bringt sie auf den Gedanken, diese zu parfümieren – eine erste Innovation. Die ausgewählten Düfte sind Weißdorn, Zimt und Tee, eine Revolution in der Welt der Parfümherstellung. Das Trio feiert das zweijährige Bestehen des Geschäfts mit drei Kerzen, die ihre Lebenskunst verkörpern. Von da an ist der Weg geebnet für eine ganz besondere Geschichte… (Quelle: diptyque)

Wie man mit den Kerzengläsern kreativ werden kann

Wenn die Kerze ausgebrannt ist, wärme ich die Gläser an und entferne mit einem Schwamm, lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel die Wachsreste in den Gläsern. Anschließend trockne ich sie und denke mir verschiedenste Verwendungszwecke aus.

Zum Beispiel verwende ich die Gläser gern als Trinkglas, Olivenglas, als Schmuckbehältnis, als Glas für kleine Handcremes und Lippenpflege, oder ich platziere darin meine Schminkpinsel oder Kämme.

Was mir auch sehr gut gefällt, ist die Idee, eine kleine Pflanze, etwa eine Aloe Vera oder andere Sukkulente, in ein Kerzenglas zu pflanzen. Das sieht hübsch aus und eigenes sich übrigens auch total gut als Geschenkidee für gute Freunde.

Der Kreativität sind hier natürlich absolut keine Grenzen gesetzt und ich bin mir sicher, das mir noch viele weitere Ideen für die Kerzengläser einfallen werden…

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