The main benefits of using a Yoga-Wheel
and why you should get yourself one!

Erfunden in den USA von zwei Yogalehrern, hält das Yoga-Rad (im Englischen “Yoga-Wheel”) mittlerweile auch bei uns Yogis in Europa Einzug. Vor allem, weil ich bei Rückbeugen immer vorsichtig bin und meine Wirbelsäule nur behutsam biegen möchte, hat mich das Rad interessiert, weshalb ich mir vor einiger Zeit bei Oysho** eins bestellt habe.

Heute kommt nun endlich mein Erfahrungsbericht zum Thema Yoga-Rad. Ich verrate euch, wie ich es verwende, was es mir bringt, was die allgemeinen Vorteile des Yoga-Rads sind und ob sich meiner Meinung nach die Anschaffung für die eigene Yoga-Praxis wirklich lohnt…

Wie ich das Yoga-Rad verwende

Anfänglich war ich mir nicht so sicher, wie ich das Yoga-Rad smooth in meine eigene Yogapraxis mit einbauen kann, doch mit der Zeit habe ich mir eine Routine geschaffen und nutze das Rad nun genau so gern und oft, wie meine Yogablöcke oder meinen Gurt. Damit ist klar: das Yoga-Rad ist im klassischen Sinne ein “Prop”, genau wie Block, Gurt oder Bolster. Es unterstützt die Praxis und macht sie besonders Anfängern viel zugänglicher.

Besonders zum Ende meiner Praxis schnappe ich mir gern das Rad für meine Rückbeugen-Praxis. Ich lege mich zuerst ganz entspannt mit dem Rücken auf das Rad und rolle sanft nach vorn und hinten, behutsam Wirbel für Wirbel. Anschließend bleibe ich einige Atemzüge ruhig auf dem Rad liegen, entweder mit angewinkelten Beinen und Armen oder gestreckt.

Ich nutze das Rad außerdem gern für die Rad-Haltung auf Knien oder für eine unterstützte Schulterbrücke, in der ich gerne auch die Füße vom Boden abhebe und mich mit dem Kreuzbein auf dem Rad ablege, während die Arme entspannt an meinen Seiten liegen.

Außer für sanfte Rückbeugen nutze ich das Yoga-Rad auch sehr gerne für den unterstützten Kinnstand oder Unterarmstand oder für mein Core-Training. Ihr seht: es gibt endlose Möglichkeiten, das Yoga-Rad für die eigene Yogapraxis zu verwenden. Selbst kreativ werden ist hier ausdrücklich erlaubt!

Wie sich meine Praxis durch das Rad verändert hat

Den größten Unterschied, seit ich das Yoga-Rad verwende, merke ich in der Flexibilität meiner Wirbelsäule in Rückbeugen. Ich merke, wie ich langsam im Rücken mobiler und sicherer werde und wie sich Rückbeugen mit der Zeit viel natürlicher und angenehmer anfühlen. Trotzdem ist es wichtig – und das habe ich auch gemerkt – sich nicht NUR auf das Rad zu verlassen, da sonst die Gefahr besteht, in Rückbeugen ohne Rad nicht genug muskuläre Festigkeit im Core-Bereich zu haben, um den Rücken gut und sicher zu halten. Hier ist also etwas Vorsicht und Achtsamkeit angebracht, wie natürlich in jeder Yoga-Praxis.

Die allgemeinen Benefits des Yoga-Rads

– ihr bekommt mehr Bewegungsspielraum
– Verspannungen können sich besser lösen
– ihr erhöht eure Flexibilität
– die Wirbelsäule wird in Rückbeugen geschützt
– Faszien können gezielt trainiert werden
– die Yoga-Praxis wird abwechslungsreicher
– bestimmte Asanas (Haltungen) werden zugänglicher

Kann ich das Yoga-Rad weiterempfehlen?

Anfangs war ich unsicher, ob sich der Kauf des Yoga-Rads wirklich gelohnt hat, doch nach einigen Monaten kann ich sagen: ich nutze es wirklich regelmäßig für meine eigene Praxis, bin flexibler in Rückbeugen geworden und genieße einfach das entspannte Rollen mit dem Rücken über das Rad. Ich möchte es auf keinen Fall mehr missen und kann es definitiv weiterempfehlen – vor allem, weil man es so individuell unterschiedlich einsetzen kann.

**selbst gekauft, persönliche Empfehlung