Zwei ruhende Drachen: Teneriffa und La Gomera

Die Kanaren, obgleich ein allzu beliebtes Reiseziel für sonnenhungrige All-Inclusive-Reisende, sind tatsächlich eine Reise Wert. Wenn man die Klischees beiseite lässt und sich auf diese ursprünglichen, so unterschiedlichen Inseln einlässt, dann kann man dort alles auf kleinstem Raum haben: man fühlt sich auf diesen Inseln manchmal, als wäre man in Neuseeland, dann wieder sieht es aus wie Bali, erinnert an den wilden Westen oder Südamerika.

La Gomera – der Garten Eden

Besonders die kleine Insel La Gomera hat es uns angetan, denn dort wächst und gedeiht seit ewigen Zeiten ein beinahe unberührter Garten Eden auf fruchtbarstem Vulkanboden, wie wir ihn noch nie zuvor gesehen haben. Die Natur ist hier so üppig, so satt und grün, wild und wunderschön, dass es einem die Sprache verschlägt. Und auf den Serpentinenstraßen lässt es sich wunderbar die Insel erkunden, von Dort zu Dorf, über Berge und durch Täler und durch Wälder so alt und verwachsen, das es sich Guillermo del Toro nicht besser hätte ausdenken können!


Doch La Gomera hat neben seinen üppigen Wäldern noch weiter Variationen spektakulärer Natur zu bieten: rote Erde, so rot wie in Australien! Als wir durch diese faszinierende Hügellandschaft spazierten, konnten wir die absolute Stille, die hier herrschte, kaum begreifen. Kein Lüftlein wehte, kein Tier war zu hören, kein Geräusch. Gar keins. Stellt euch das einmal vor! Und am Ende dieser Landschaft fand sich ein wahnsinnig toller Ausguck – direkt hinüber nach Teneriffa…


Teneriffa – Wilder Westen und Vulkanlandschaften

Teneriffa hat uns natürlich auch begeistert! Besonders gut gefiel uns das wilde Meer im Norden, das ungebändigt die Vulkansteine umspülte. Im Süden hingegen war es meist sonnig und warm, weshalb wir hier öfters im Atlantik schwimmen konnten.

Doch am beeindruckensten war für uns die Fahrt hinauf zum Vulkan der Insel – dem Teide, der beinahe 4000 Meter in die Höhe ragt und damit der höchste Berg Spaniens ist. Unten im Süden, bei 25 Grad am Strand glaubt man nicht, dass man 1,5 Autostunden später auf über 2000 Höhenmetern bei 4 Grad eine unglaublich fremdartige, aber wunderschöne Mondlandschaft entdecken kann. Und dort ist man erst am Fuße des Vulkans, dessen Caldera mit seiner eisigen Schneekuppe noch einmal knapp 2000 Meter höher aufwartet. Ein wahnsinnig toller Anblick!

Übrigens haben wir die Fahrt zum Fuß des Teide einmal bei Tag und einmal bei Nacht und sternenklarem Himmel gemacht. Ich sage euch, das lohnt sich! So viele Sterne habe ich noch nie in meinem Leben gesehen!







Fotografie: Max Bechmann & Ricarda Schernus

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2 Comments

2 Comments on Zwei ruhende Drachen: Teneriffa und La Gomera

  1. Mona
    Freitag, der 7. Dezember 2018 at 12:52 (8 Monaten ago)

    Das klingt so toll und macht große Lust, diese kanarischen Inseln zu entdecken! Toller, ausführlicher Beitrag!

    LG,
    Mona

  2. Lisa
    Samstag, der 8. Dezember 2018 at 09:32 (8 Monaten ago)

    Unglaublich tolle Bilder! So unterschiedliche Landschaften, wow!