Besser Leben – für uns und unsere Erde

Wie ich stets ein bisschen besser für meinen Körper, meine Seele und für den Planeten leben möchte.

Ich weiß nicht, was es war, das mich wieder verstärkt zum Nachdenken gebracht hat. Vielleicht waren es die die Dokus, die ich in letzter Zeit vermehrt geschaut habe, vielleicht auch etwas völlig anderes, etwas, das mich von Innen heraus antreibt. Was ich aber weiß: ich möchte noch besser leben. Nicht nur für mich selbst, sondern vor allem auch für meine Umwelt – für unseren schönen, großen, blauen Planeten. Ich habe erst vor Kurzem einen schönen Spruch entdeckt, in dem es hieß:

„You have two homes:
The earth and your body.
Take good care of them.“

Das fand ich sehr weise und wahr und wenn sich jeder Mensch, so gut er kann, diese Idee zu Herzen nehmen und danach leben würde, dann wäre diese Welt und unsere Menschheit vielleicht wirklich eine etwas bessere. Je nachdem, wie man „besser“ auslegen möchte. Aber es läuft, meiner Meinung nach, aktuell doch einiges sehr schief und wirklich gravierende Umwelt-, Klima- und Sozialprobleme sind einfach nicht mehr von der Hand zu weisen.

Einige Dinge beherzige ich schon seit einer ganzen Weile. Zum Beispiel versuche ich, Plastiktüten so gut wie komplett zu vermeiden, habe stets einen Beutel dabei, zum Beispiel, wenn ich spontan einkaufen gehe. Auch was Verpackungen angeht, versuchen wir, immer weniger Müll zu produzieren, was zum Beispiel bei Markteinkäufen anfängt: statt eingeschweißtes, weit gereistes und eventuell noch mit Pestiziden belastetes Gemüse und Obst im Supermarkt zu kaufen, versuche ich, vermehrt zum Bauern aus der Region gehen. Kurze Transportwege, weniger Schadstoffbelastung und weniger Verpackungsmüll sind hier nur einige der klaren Vorteile. Wasser gibt es bei uns übrigens auch nur noch aus der Leitung, so sparen wir uns die Einwegflaschen komplett.

Aber auch wir sind natürlich nicht ansatzweise perfekt, das ist klar und wir produzieren immer noch viel zu viel Plastikmüll. Wir sind halt auch erst am Anfang unserer Reise, netter zu unserer Umwelt und unserem Planeten zu sein.

Generell haben mich auch einige Dokus dazu inspiriert, noch mehr Dinge im Alltag verbessern zu wollen. Industriell hergestellte Produkte, etwa Fertigessen wie Tiefkühlpizza, Pfannengerichte, Grill-, Würz-, oder Salatsaucen, Fertigsuppen, aber auch Wurstwaren und Molkereierzeugnisse, enthalten viel zu viele, nicht nachvollziehbare Inhaltsstoffe und Tonnen an Salz und Zucker. Das möchte ich so gut es geht aus unserem Speiseplan streichen und stattdessen einfach noch viel mehr selbst herstellen und kochen, denn dann weiß ich wirklich, was drin ist und was bei uns auf den Teller kommt. Außerdem macht mir Kochen riesengroßen Spaß!

„Good for the body, the soul and the planet.“

Fleisch kommt bei uns übrigens gar nicht mehr auf den Teller, was mir aber auch überhaupt nicht schwer fällt. Ich vermisse es kein bisschen, Fleisch oder Fleischprodukte zu essen. Wer aber nicht komplett auf Fleisch verzichten kann, der könnte ja soweit reduzieren, wie es früher einmal normal war: einmal ein gutes Stück Fleisch in der Woche oder alle zwei Wochen, das wäre „normal“ im Sinne der Produktion (das Tierwohl lasse ich hier trotzdem einmal ausgeklammert, denn es ist meiner Meinung nach eigentlich nie okay, Tiere für die Fleischproduktion zu benutzen, als wären sie keine fühlenden Lebewesen). In jedem Fall hat der ewige Wunsch unserer Überflussgesellschaft, immer jedes Nahrungsmittel zu jeder Zeit verfügbar zu haben, uns im Laufe der letzten Jahre genau zu der Misere geführt, die wir jetzt haben: Massentierhaltung, unfassbar grausame Tiertransporte, Notschlachtungen, Preisdumping, zu immer größeren Produktion gezwungene Großbauern mit Knebelverträgen an Discounter, hochgezüchtete Milchkühe, die kaum noch auf den eigenen vier Beinen stehen können, Milch, die Literweise weggeschüttet wird, damit der Preis stabil bleibt und so weiter…

Übrigens hat eine Yogalehrerin letztens etwas erzählt, was mich ebenfalls sehr beeindruckt hat. Ihr hat einmal ein Yogalehrer in New York erzählt, warum sich dieser für eine vegane Lebensweise entschieden hat : „Die allermeisten Tiere, die für die Lebensmittelindustrie gehalten und geschlachtet werden, leben ein Leben unter furchtbarer Angst und unter extremem Stress. Die Angst und den Stress dieser Tiere führen wir unserem Körper durch die tierischen Produkte anschließend ebenfalls zu und das kann einfach nicht gut sein.“

Speaking of soul food…

Auch bei Milchprodukten versuche ich mich deshalb, immer weiter zu reduzieren. Ich trinke meinen Kaffee und meinen Tee aktuell noch mit Sojamilch oder Hafermilch – Mandelmilch vertrage ich leider nicht. Doch ganz ohne sehr guten Käse, das ist schwer für mich, denn ich liebe guten Käse, vor allem in der Kombination mit einem großartigen Wein, wirklich sehr…

Was wir außerdem leider berufsbedingt viel zu viel tun, ist Fliegen und Flüge sind wirklich eine große Umweltsünde. Bei Inlandsflügen versuche ich jedenfalls immer, die Bahn statt den Flieger zu nehmen und Langstreckenflüge versuchen wir auf einem geringen Level zu halten. Trotzdem fliegen wir zu viel und falls es irgendwann einmal Hochgeschwindigkeitszüge durch Europa geben sollte, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden, werde ich diese auf jeden Fall immer dem Flug vorziehen. Generell sind Flüge aktuell aber auch einfach viiiiel zu günstig – da muss und wird sich in den nächsten Jahren auf jeden Fall noch einiges ändern. Spätestens, wenn das Kerosin alle ist.

Immerhin fahren wir in Düsseldorf fast nur Fahrrad und das tut nicht nur der Umwelt gut, sondern auch uns selbst. In der Stadt mit dem Auto zu fahren ist aber auch der absolute Wahnsinn und das sollte wirklich niemand tun, egal, in welcher Stadt er lebt.

Bei Kleidung überlege ich wirklich immer sehr gründlich, ob ich das bestimmte Teil wirklich so dringend brauche, versuche weniger bei den großen Ketten zu kaufen und lieber Vintage zu shoppen und sehr minimalistisch bei meiner Auswahl zu sein. Aber auch hier bin ich nicht perfekt und besitze eigentlich viel mehr Kleidung, als ich bräuchte. Besonders umweltbewusst bin ich hier noch nicht, leider… aber ich arbeite dran.

Woran ich außerdem arbeite, obwohl es sich kaum wie Arbeit anfühlt, ist, meine täglichen Yogaeinheiten einzuhalten – zukünftig auch auf Reisen. Beim Yoga finde ich innere Ruhe und Ausgeglichenheit, sowie eine neue Stärke, die ich früher einfach nicht hatte. Ich kann Yoga wirklich nur jedem Empfehlen, der noch nach seiner inneren Mitte und seelischer, sowie körperlicher Stärke sucht.

Ihr seht, es sind ganz kleine Dinge, die jeder für unseren Planeten tun kann. Es gibt natürlich noch ganz ganz ganz viel zu verbessern, aber wir möchten uns bei dieser Entwicklung nicht stressen, denn Stress ist bekanntlich ungesund. Wir möchten einfach nur unseren Teil beitragen und Schritt für Schritt besser werden. Das dauert zwar, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, stimmt’s? Wir wollen euch einfach ermutigen, dass jeder etwas tun kann – für sich und für unseren Planeten und es ist gar nicht so schwer, man muss nur irgendwo anfangen.

Wie steht ihr zu diesem Thema und was tut ihr täglich für unsere Umwelt, für unseren Planeten? Ich freue mich sehr über jeden einzelnen eurer Kommentare!

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1 Comment

1 Comment on Besser Leben – für uns und unsere Erde

  1. Andrea
    Samstag, der 15. September 2018 at 21:43 (1 Jahr ago)

    Wunderbarer Post! Ich bin auch gerade dabei mein Leben Schritt für Schritt noch mehr umzustellen…bewusster Kleidung kaufen,Plastik einsparen und Sachen ausmisten. Für nächstes Jahr möchte ich mindestens zu 90 % vegan werden <3