Meine 5-Tage Detox Delight Saftkur

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… und was es mit mir gemacht hat.

Meine Lieben, jeder, der es macht, lobt es in den Himmel. Andere sehen darin den Teufel, warnen es wäre ungesund und gefährlich. Wieder andere sehen darin bloß kluges Marketing für ein unnötiges, überteuertes Produkt. Doch bevor ich mir selbst irgend eine Meinung bilde, möchte ich es erst selbst probieren. So dachte ich mir und legte los.

Und so legte ich dank Detox Delight* eine 5-tägige Essenspause ein, zugunsten des „Juice Delight Easy“ Cleanses. Hier könnt ihr alles darüber erfahren, was diesen „Easy“ Cleanse eigentlich so easy macht. Das haben sie dort so schön beschrieben, das brauche ich glaube ich nicht übersetzen, oder? Komisch allerdings, dass ich die deutsche Version auf der Seite nicht entdecken kann.

Nun ja, ich habe also 5 Tage lang nur Saft (und Wasser noch dazu) getrunken und darüber will ich heute berichten. Vielleicht hilft es euch ja bei der Entscheidung, ob ihr auch mal so eine Saftkur probieren solltet oder nicht. Viel Spaß beim Lesen.

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Die Säfte, wie sie schmecken und mehr…

Jeden Tag habe ich also 6 Säfte à 500 ml getrunken (und das ist eine Menge Saft – 3 Liter am Tag – ich weiß!). Jeder der Säfte hatte rund 160 – 190 kcal, was mich auf eine Gesamtsumme von ca. 1200 kcal am Tag brachte. Um ehrlich zu sein, nehme ich sonst eher weniger Kalorien zu mir als das. An einem stressigen Tag werden es dann zwar schon so 1400 kcal, aber normalerweise komme ich nicht über die 1000. Und das ist halt so, ich kenne meinen Körper am besten und weiß, was er braucht, also kein Grund, sich aufzuregen. Da muss jeder für sich ganz allein herausfinden, was ihm am besten bekommt.

Alle Säfte waren darüber hinaus aber wirklich sehr lecker, vor allem am ersten Tag. Ich startete also freudig und gespannt in das Experiment.

Der erste Saft jedes Tages war „Black Beauty“ mit Aktivkohle, dann kam „Roots on Fire“ mit Karotte, Orange und Chili, dann „Heartbeet, der Rote-Beete-Saft, der aber auch eine schöne Säure und Schärfe hatte, dann „Liquid Salad“, der grüne Saft, dann kam „Shineapple“ mit Kokoswasser, Ananas und Stangensellerie und am Ende gab es noch „Going Nuts“, die Mandelmilch.

Mein Lieblingssaft war übrigens „Roots on Fire“, weil er so frisch, fruchtig und scharf war. Mein am wenigsten gemochter Saft war hingegen die Mandelmilch, weil sie ab Tag zwei einfach nur fad, wässrig und langweilig schmeckte. Außerdem war ich nach Saft 5 immer schon so satt, dass ich sie eigentlich nicht mehr trinken wollte. „Shineapple“ war super lecker, brachte mir aber jeden Tag genau 30 Minuten nach Verzehr gewaltige Kopfschmerzen, die ich sonst gar nicht hatte. Auf irgendwas darin muss ich allergisch reagiert haben. Nun ja, der Rest der Säfte hat mir gut gefallen, mal mehr, mal weninger. Aber alles in allem eine seeehr schmackhafte Saftkur!

An Tag 3 wollte mein Körper plötzlich keinen Saft mehr, er weigerte sich richtig und alle Säfte schmeckten anstrengend und gingen schwer runter. Ich wollte unbedingt feste Nahrung. Ab Tag 4 war dann plötzlich alles gut, mein Körper hatte sich daran gewöhnt und ab da war es super easy. Am Ende hätte ich locker noch 3 Tage dranhängen können!

Alles in allem hätte ich aber gedacht, die Säfte würden weniger schmackhaft sein. Ich war tatsächlich positiv überrascht (bis auf die Mandelmilch, bä bä, haha). Mehr Erfahrungen während meiner Saftkur gibt es jetzt noch, wenn ihr weiterscrollt…

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Die Vor- und Nachteile einer Saftkur

Ich habe kaum Gewicht verloren während meiner Saftkur. Aber das war ja auch gar nicht das Ziel. Die Säfte haben so viele Nährstoffe und Kalorien, dass man damit locker über den Tag kommt. Man sollte eine Saftkur auch nicht als Diät nutzen. Wer sie jedoch zum Anlass nehmen will, einen gesünderen, vielleicht veganen, Lifestyle in seinem Leben zu etablieren, der ist hier genau richtig!

Ich habe allerdings meinen Blähbauch verloren (den ich gerne mal zwecks Laktoseintoleranz bekomme) und generell ist mein Körper noch definierter als vorher (heißt, man sieht alle Muckis haha). Ich habe auch weniger Urtikaria-Ausschlag und meine Haut ist generell entspannter. Allerdings „strahlt“ sie nicht, wie das viele Kolleginnen nach ihrer Saftkur beschrieben haben. Ich habe jetzt sogar schlechtere Haut als vor der Kur. Vielleicht liegt das auch am Entgiften, aber ich bekomme sonst nie Pickel und jetzt habe ich einen bekommen. Naja, geht ja hoffentlich bald wieder weg.

Habe ich in diesen 5 Tagen Hunger verspürt? Nein! Nicht ein einziges Mal. Ich war sogar besonders gut gesättigt, mehr als normal und habe ja den 6. Saft immer kaum geschafft. ABER ich hatte die gesamte Zeit einen unheimlichen Appetit auf alles, Pizza, Döner, Burritos, Soba und Eis. Das war schon schwer, ich hätte am 3. Tag glatt 3 Oreo Eis verdrücken können!

Außerdem habe ich das Kauen sehr vermisst. Ab dem 4. Tag hatte ich unglaubliche Schmerzen im Kiefer, wahrscheinlich vom fehlenden Kauen. Deshalb gibt’s seit dem zuckerfreien Kaugummi für zwischendurch – es ist schon wieder besser geworden. Außerdem hat mein Zahnfleisch unter der Fruchtsäure sehr gelitten. Es hat sich entzündet, vor allem oben und am Gaumen und ich musste es mit Listerine spülen, weil es so weh tat. Auch das ist jetzt, ein paar Tage nach Ende der Kur, wieder weg.

Am Ende muss ich sagen, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt sehr gesund fühle. Voller Vitamine, Kraft und Energie. Ich bin auch total motiviert, mich jetzt noch gesünder zu ernähren und viel weniger Kaffee zu trinken. Ist doch irre, was das in einem so verändern kann, oder?

Würde ich so eine Detox-Woche meinen Freunden empfehlen? Schwierig. Ich hatte schon einige Nebenwirkungen, die aber nach dem Ende der Saftkur auch rasch wieder verschwunden sind. Ich glaube, dass es mir und meinem Körper generell gut getan hat und einmal im Jahr würde ich das schon auch weiterhin machen. Dafür lohnt es sich auch, das Geld auszugeben oder sich einen Entsafter zuzulegen. Wer sich einfach mal wieder fitter fühlen will, entgiften mag, vielleicht auch seinen Kaffeekonsum zurückschrauben will oder einfach einen Start in ein gesünderes Leben hinlegen will, für den ist die Saftkur von Detox Delight auf jeden Fall die perfekte Wahl.

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* Danke Detox Delight für die Säfte und all die Info, um gut durch zu kommen!

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4 Comments

4 Comments on Meine 5-Tage Detox Delight Saftkur

  1. Michaela
    Sonntag, der 6. September 2015 at 10:20 (5 Jahren ago)

    Wirklich super ehrlicher und hilfreicher Post! Danke dass du deine Erfahrungen teilst. Ich halte eben ehrlich gesagt nicht viel von diesen Cleanses ….

    xx Michaela
    Michaelablog

    • Ricky
      Sonntag, der 6. September 2015 at 13:52 (5 Jahren ago)

      Liebe Michaela, schön, dass es dir weiterhelfen konnte. Ich für mich fand es ja gut, aber ich wollte halt auch unbedingt die Nachteile aufzeigen, genau wie das, was eben gut war.

  2. Alena
    Dienstag, der 8. September 2015 at 06:32 (5 Jahren ago)

    Das war ein toller, ausführlicher und hilfreicher Bericht. Ich habe auch schonmal eine kurze Saftlur gemacht und mir hat es so gut getan!

    Ist glaube ich auch typabhängig.

    Liebe Grüße!

  3. Jenny
    Dienstag, der 8. September 2015 at 06:34 (5 Jahren ago)

    Lovely post and great pics! Seems like this trend is never gonna leave again. But hell, whyever not!