Mein aktuelles Yoga-Equipment

By popular demand: schon oft wurde ich auf Instagram nach meinem Equipment für meine Yogapraxis gefragt. Um euch einmal die Basics zusammen zu fassen und euch auch einige kostengünstige Alternativen aufzuzeigen, habe ich euch heute alles in diesem Blogpost zusammengefasst.

Good things take time: Mein persönlicher Weg zum Yoga

Zu Beginn noch ein paar Worte: Ich praktiziere Yoga seit etwa 4 Jahren aktiv. Davor habe ich ca. 2 – 3 Mal im Jahr an einer 60-Minütigen Yoga-Stunde teilgenommen, was mir aber immer so starken Muskelkater bescherte, dass ich nie motiviert genug war, am Ball zu bleiben. Ich war ohnehin eher unsportlich und hatte keine Lust, meinen Körper zu fordern. Jegliche Art von aktiver Bewegung kam mir wie Arbeit vor und das wollte ich mir in meiner Freizeit einfach nicht zumuten.

Geändert hat sich das erst, als ich 2015/16 angefangen habe, aktiv und mehrmals die Woche kleine 20-30 Min. Yogaeinheiten zu Hause, mit Hilfe der App „Asana Rebel“ (die damals noch sehr günstig war) einzulegen. Durch die kurzen, intensiven Trainings in relativ großer Regelmäßigkeit verschwand bald der Muskelkater und die Freude am Yoga wurde in mir entfacht. Erst langsam tastete ich mich an längere, intensivere Vinyasa-Einheiten heran und machte trotzdem auch immer mal wieder größere Pausen, in denen ich gar kein Yoga machte.

Wirklich täglich praktiziere ich Yoga erst seit ca. einem Jahr und dabei meist gute 60 Minuten, außer auf Reisen, da muss auch mal eine 30-minütige Einheit reichen. An diesem Punkt in meiner Entwicklung möchte ich meine tägliche Yogapraxis aber auf gar keinen Fall mehr missen, denn sie macht mich ausgeglichener, glücklicher, entspannter und mental und körperlich stärker. Yoga ist zu einem super wichtigen Teil in meinem Leben geworden und dafür bin ich so so dankbar!

Mein Yoga-Equipment: was braucht man wirklich? Was ist eher nice to have?

Im folgenden möchte ich euch mein Equipment zeigen. Das alles von einer Marke ist, liegt hauptsächlich daran, dass ich mit meiner vorherigen Matte unzufrieden war und zusätzlich meine Praxis vertiefen wollte. Aus diesem Grund habe ich mir meine 3 wichtigsten Items vom selben Hersteller gekauft. Natürlich kann man sie sich aber auch einzeln, nach und nach, kaufen und manche Dinge braucht man auch nicht unbedingt, denn man hat einige Sachen zu Hause, die man gut als Alternativen nutzen kann…

Die Yogamatte

Das Wichtigste für eine gute und erfolgreiche Yogapraxis und auch das, was ich bei den meisten Yogastudios bemängele, ist die Yogamatte. Wenn sie rutschig ist, zu glatt, zu dick, zu weich oder keinen guten Grip am Boden hat, dann macht die Yogapraxis nur halb so viel Spaß.

Deshalb habe ich mir eine Yogamatte aus Naturkautschuk gekauft, die dank einer innovativen PU Oberfläche extrem rutschfest ist und mich in meiner täglichen Praxis unterstützt. Die Matte von Lotuscrafts findet ihr hier (selbstgekauft). Ich verwende sie jetzt seit ca. 5 Monaten und bin absolut begeistert von der Qualität, Rutschfestigkeit und Haltbarkeit der Matte. Außerdem achtet Lotuscrafts von Anfang bis Ende der Produktionskette sowie in allen Arbeitsprozessen auf einen ressourcenschonenden Umgang mit Mensch und Umwelt, was ich sehr gut finde. Qualitativ hochwertige, ökologische Produkte, die lange halten – das ist genau das, was ich möchte.


Die Yogablöcke

Wer kein Yoga praktiziert, wird sich ohnehin fragen, was Yogablöcke sein sollen. Tatsächlich habe ich bis zu diesem Jahr ohne Blöcke praktiziert, und es ging. Beispielsweise kann man sich 1-2 dicke Bücher schnappen, um den Yogablock zu ersetzen. Doch wofür genau sind Yogablöcke, die meist aus Kork gefertigt, eigentlich gut?

Zu einem unterstützen sie in sitzenden Haltungen die Hüfte, vor allem, wann man noch nicht genug gedehnt ist, um die Hüfte mit dem Boden abzustützen. Zum Beispiel bei Eka Pada Rajakapotasana, der Taube. Hier hilft der Block auch, die Hüften parallel zu halten und nicht auf einer Seite abzusinken. Beim Halbmond, Ardha Chandrasana, hilft mir ein Block, mich weiter zu öffnen und mich nicht zu verkrampfen. Es gibt viele Möglichkeiten, Yogablöcke kreativ in die eigene Praxis einzubauen, um sich tiefer zu dehnen oder Posen korrekt zu halten.

Wer aber erst mit Yoga anfängt, muss sich nicht sofort Yogablöcke kaufen. In Yogastudios werden sie meistens verteilt, wenn die Praxis das vorsieht und zu Hause kann man, wenn man es benötigst, wie gesagt, auch gut ein dickes Buch verwenden.


Der Yogagurt

Hat nichts mit Yoghurt zu tun, auch wenn es sich soo ähnlich ließt… nein, der Gurt ist durchaus sinnvoll, um sich tiefer zu dehnen, als es ohne ihn möglich wäre. Etwa in der sitzenden Vorbeuge, Paschimottanasana oder im Tänzer, Natarajasana. Immer dann, wenn man den Fuß für die Dehnung noch nicht mit der Hand erreichen kann oder man tiefer gehen will, ist der Yogagurt durchaus sinnvoll und ich verwende ihn außerdem super gern, um am Anfang meiner Praxis meine Schultern aufzuwärmen.

Wenn man keinen Yogagurt besitzt, ist das aber auch gar nicht schlimm, denn genau so gut kann man stattdessen einen Bademantel-Gurt, einen Stoffgürtel oder einen kleinen, festen Schal verwenden. Nur, wenn man merkt, dass man dieses Hilfsmittel oft und gerne in seine Praxis einbaut, ist es sicherlich irgendwann sinnvoll, sich einen richtigen Gurt zuzulegen, denn dieser hat eine Schlinge für den Fuß und lässt sich super greifen.


Und sonst?

Ansonsten verwende ich gern mein Caudalíe Eau de Beauté Spray* als eine Art Aromatherapie am Anfang der Praxis für meine Atemübung und auch am Schluss, für mein Savasana, sprühe ich gerne noch einmal links und rechts etwas davon, um besonders tief atmen zu können.

Wasser ist natürlich unheimlich wichtig, vor allem im Sommer, aber das ist hoffentlich jedem bewusst. Je mehr man trinkt, desto weniger Schadstoffe lagern sich außerdem im Körper ab, was zu größerer innerer Reinheit führt.

Eine Yogarolle (eine Art große, feste Nackenrolle) habe ich noch nicht, manchmal wünsche ich sie mir aber schon sehr, vor allem, um in der Fischpose entspannt meinen Rücken und Nacken ausdehnen zu können…

Habt ihr noch Fragen oder Anregungen zu meinem Yoga-Equipment? Ich freue mich jedenfalls sehr auf eure Kommentare hierzu!



*PR Sample

Fotografie: Ricarda Schernus

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1 Comment

1 Comment on Mein aktuelles Yoga-Equipment

  1. Jule
    Donnerstag, der 8. August 2019 at 08:58 (3 Monaten ago)

    Das sind super Tipps, vor allem auch die Alternativen sind super! Danke dir dafür!

    LG Jule